AKTUELLES

1. März, ÖDK Voitsberg

Kommt zur großen Demo in Graz !! 9h am Freiheitsplatz. Zeigen wir der Landesregierung bei ihrer Sitzung, dass es sehr viele Menschen in der Steiermark gibt, die GEGEN dieses Monsterwerk sind ! Mehr auf http://www.zukunft-voitsberg.at/

05.Oktober, ÖDK Voitsberg: SPÖ steht vor klimaschutz- und energiepolitischer Bankrotterklärung

Steinkohlekraftwerk würde sämtliche Bemühungen zur Senkung der CO2-Emissionen obsolet machen – antwortet Landesrat Wegscheider den Grünen, aber SPÖ stimmt für Kraftwerkspläne. Mehr dazu unter: http://steiermark.gruene.at/energie/artikel/lesen/49203/

29.September, Ein Briefchen aus Klagenfurt / Wieviel Geld die bei der Energie Graz eigentlich verdienen dürften

Heute hab ich ein Paket mit 262 Unterschriften aus Klagenfurt erhalten. HERZLICHEN Dank in den Süden !

Die zweiten News betreffen das geplante GuD Kraftwerk in der Puchstrasse in Graz. Anbei die Stellungnahme des Lebensministeriums gespickt mit Aufforderungen, die Zahlen zu revidieren, vergessene Aspekte zu berücksichtigen usw. usf. Wenn ich jemals einen Antrag in einer solch mangelhaften Qualität abgegeben hätte, hätte ich mich selber gekündigt. Anscheinend ist das aber bei der Energie AG anders :O)

13.September, Fakten zu Enns / Voitsberg online

Nachdem die österreichischen Energieversorger, anscheinend nicht nachlassen, haben wir die Petition und die Informationen um zwei weitere potentielle Standorte erweitert:

  • Enns in Oberösterreich (900 MW KohleKW)
  • Voitsberg in der Steiermark (330 MW KohleKW)
13.September, Ökopodcast online

Alle reinhören, die interessante Ezzes zum Thema Nachhaltigkeit bei den österreichischen Energieversorgern erfahren möchten…

http://cba.fro.at/show.php?eintrag_id=14053

Falls Streaming nicht klappt, einfach die 60 MB runterladen und lokal anhören…

21.August, Anpassung an den Klimawandel -- Ihre Meinung zählt

Klimawandel passiert - wie wird sich Österreich an den Klimawandel anpassen?

Dazu ist auch Ihre Meinung gefragt!

Derzeit wird die österreichische Klimawandelanpassungsstrategie mit Empfehlungen für Gesundheit, Tourismus, Bauen- und Wohnen, Infrastruktur, Land- und Forstwirtschaft, Wasser, Energie und mehr erarbeitet.

Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für den Fragebogen unter http://www.klimawandelanpassung.at/beteiligungsprozess/breite-oeffentlichkeit/fragebogen/

Die Umfrage ist selbstverständlich anonym. Die Ergebnisse der Befragung werden in den Arbeitsgruppen zur Klimawandelanpassungsstrategie weiterbearbeitet und in die Empfehlungen für die unterschiedlichen Bereiche einfließen.

10.Juli, Infos zur ATEC Drecksschleuder Voitsberg

Anstatt dem Schwachsinn eines SteinkohleKWs in einem Feinstaubsanierungsgebiet ein endgültiges AUS zu setzen, wurde der Firma A-TEC eine Schonfrist eingeräumt diese steinzeitliche Technologie doch noch durchzudrücken.

Mehr auf dieser Seite...

2.Juli, Neue Info-Website www.dreckstrom.at zum Gasdampfkraftwerk Klagenfurt

„Industrielobby und Regierung wollen Alternativen zum Gasdampfkraftwerk totschweigen“

Die Klagenfurter Grünen haben eine neue Website zum Projekt „Gasdampfkraftwerk Klagenfurt“ gestartet. Unter der Internet-Domain www.dreckstrom.at wird über mögliche Alternativen zum GdK informiert.

Zudem informieren die Grünen über die bevorstehende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die von 6. bis 9. Juli in der Messehalle 2 in Klagenfurt abgehalten wird. Gemeinderat Köchl fordert ein „100% energieautarkes Klagenfurt“, sein Masterplan setzt auf einen Mix aus dezentraler Biomassenutzung, Biogas, Geothermie-Bohrungen, Windkraft auf der Koralm, Photovoltaik sowie Energiesparen und Wärmedämmung.

8.Juni, Dokumentarfilm, HOME

Auf http://www.home-2009.com/ gibt es einen brandaktuellen und sehr ergreifenden Film, der die Schönheit aber auch die Verletzlichkeit unserer Welt eindrucksvoll wiedergibt.

Alternativ auch auf http://www.youtube.com/homeprojectDE

8. Juni UPDATE, EU Wahlen, ORF Bürgeranwalt

Die ersten Antworten der EU KandidatInnen sind auf meinparlament.at eingetroffen. Hr. Mölzer hat ebenso wie Fr. Lichtenberger die Petition bereits unterzeichnet. Mein Kompliment an Hrn. Strasser, wie man mit einer derartig ignoranten Antwort, die die dargestellten Fakten mit referenzierten Belegen so was von übergeht und mit keiner Silbe auf den Umstand eingeht, dass Mellach II ca. 500 MW Abwärme in Mur/Luft verheizen wird ist mir UNBEGREIFLICH ! Tja und Herr Swoboda scheint keine Zeit zu haben um sich mit diesem Thema auseinander zusetzen. Hr. Stadler und Hr. Martin ibidem.

Am 20.Juni wird im ORF der Bürgeranwalt gesendet, mit dem Schwerpunktthema Tauerngasleitung. Es werden dort vermutlich / hoffentlich auch Vertreter der Plattform dabei sein, die dem Argument des öffentlichen Interesses beim Bau solcher Gasleitungen sehr viel abgewinnen werden können. 8-)

26. Mai, EU Wahlen, Fragen an die Spitzenkandidaten

Heute haben wir den EU Spitzenkandidaten Strasser, Swoboda, Lichtenberger (Fr. Lunacek hat schon unterzeichnet :O), Mölzer, Stadler, Martin folgende Fragen gestellt:


Wie stehen sie zum Gas und Dampfkraftwerk Mellach II, welches vom Verbund südlich von Graz errichtet wird. Vor allem zu den Aspekten, daß

  • Mellach II bei 2 Mio T CO2 den österreichischen Steuerzahler 80 Mio Euro JÄHRLICH kosten wird (UVP Gutachten des Landes Steiermark www.verwaltung.steiermark.at , Zusammenfassung Betriebsphase, Seite 148 betreffs der 2 Mio t, bzw. Interessensvereinigung Energiewendewirtschaft betreffs der 40€ / t www.iv-eww.at )
  • 2/3 des dort produzierten Stromes für den Export (und damit Reibach des Verbundes) gedacht sind (Antwort von Hrn. Anzengruber auf meine Frage bei der Aktionärshauptversammlung 2009)
  • ca. 500 MW (entspricht grob dem Wärmebedarf der steirischen Haushalte) in die Mur / Luft ungenutzt verheizt werden, dies wo alle Welt über Energiesparen spricht. (Infobroschüre zu Mellach www.verbund.at , Seite 5 oben, bzw. Verbraucherseitige Studie zum Fernwärmebedarf der Stadt Graz www.fossilausstieg.at )
  • Würden sie eine Petition FOSSILAUSSTIEG JETZT, die einen umgehenden Baustopp fossiler KWs und eine Umwidmung der Mittel in Energieeffizienzmaßnahmen und den Ausbau erneuerbarer Energien fordert unterschreiben und wenn Nein warum nicht ?
  • Der Verbund laut e-control zu 100% als Wasserkraftversorger zertifiziert ist, und trotzdem drei große kalorische Kraftwerke betreibt. Wissen sie was der Verbund mit diesem Strom macht, da er es ja offensichtlich nicht in Österreich verkauft.

Die Antworten werden wir hier publizieren, bzw. sind auf meinparlament.at einsehbar, soferne die Fragen beantwortet werden :)

25. Mai, VEÖ Journal, KW Ausbaupläne in Österreich

Wirft man einen schnellen Blick auf die Coverstory des neuen Journals, so scheint ja alles in bester Ordnung. Da wird selbstherrlich vom Masterplan Wasserkraft gesprochen und von Investitionen im Bereich Erneuerbarer Energien. Interessanter ist hingegen die auf der letzten Seite angeführte Tabelle mit konkreten (?) Daten zu den einzelnen geplanten Projekten.

Hier das Executive Summary:

Sparte (Fossil, Wasser, Erneuerbar)Leistungserhöhung bis 2015
Erneuerbar ~250 MW
Fossil (Gas, Öl, Kohle) ~3.000 MW
Wasser ~3.800 MW

Was lernen wir aus obigen Zahlen ?

  • Die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen wird also in Österreich bis 2020 STARK zunehmen.
  • Erneuerbare Energie dienen den Österreichischen Versorgern als Feigenblatt (Wobei die Kleinheit dieses Blattes Rückschlüsse zulässt ;)
  • Während bei Gas und Wasser geklotzt wird, größtenteils konkrete Zahlen (Baubeginn, Einspeisung, Ort) vorliegen, sind bei Erneuerbaren Anlagen gerade mal symbolische Namen konkret. Weder Ort, noch Baubeginn sind angeführt.
  • In Graz werden neben Mellach II mit 400 MW NICHT NUTZBARER Abwärme noch ZWEI weitere Kraftwerke geplant: Puchstrasse und Werndorf. Währenddessen läuft die Dreckschleuder Mellach I weiter und verpestet (Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen) die Mellacher Luft JAHR FÜR JAHR.

Zum Runterladen gibts das Journal auf der Homepage des VEÖ (www.veoe.at) auch als PDF Dokument

21. Mai, Gasleitungen, Gazprom ante portas?

Nach monatelangem Schweigen der Gasleitungsplaner vor den Salzburger Landtagswahlen sind nun die Grundablöser der Salzburg AG wieder in Sachen Tauerngasleitung im Flachgau unterwegs. Ihre Verhandlungsposition ist jetzt deutlich schwieriger als vor einem Jahr, denn die Grundbesitzer und Anrainer wissen nun durch die Presse um die unmittelbaren Gefahren einer Hochdruckgasleitung, sowie über die schwerwiegenden Folgen des Klimawandels und der CO2 Strafzahlungen aus Steuergeldern. Jetzt wollen die Grundablöser nicht mal mehr von “ Vorteilen“ einer GasTransitleitung überzeugen, sondern behaupten nur: “ Die Leitung kommt eh!“ Die Entschädigungssummen für Servitusrechte für die Tauerngasleitung wurden enorm erhöht . Die Landwirtschaftskammer erhofft, das als ihren Verdienst für ihre von allen Verhandlungen uninformierten und ausgeschlossenen Mitglieder zu verbuchen.

Würde denn das Konsortium von Ruhrgas ( Gazprom), KELAG und Salzburg AG diese hohen Entschädigungssummen für Servitusrechte jemals erwägen, wenn diese Transit- Leitung im „Öffentlichen Interesse “ von Kärnten, Salzburg und Oberösterreich wäre und man daher Grundbesitzer minimal entschädigen oder nach dem Gaswirtschaftsgesetz einfach enteignen könnte? Fazit: Die geplante Hochdrucktransitpipeline bringt Österreich gar nichts und ist daher nicht im Interesse Österreichs! Die EU hat 3 Millionen Euro für die Machbarkeitsstudie der Tauerngasleitung bereit gestellt, aber keinerlei Priorität bekundet! Daher hat sich bis heute auch noch kein Politiker zur Tauerngasleitung öffentlich positiv geäußert!

Ohne die Tauerngaspipeline wird es daher in Österreich sicher nicht kalt und dunkel, nur Gazprom & Co verdienen deutlich weniger, wenn wir uns in Europa jetzt durch gezielte Aktivitäten von den Erdgaslieferanten weitgehend unabhängig machen. Dass wir in der Übergangsphase für die Industrie noch Gas brauchen, ist unumstritten, aber die Lieferverträge auf schon bestehende Pipelines sind für die nächsten 20 Jahre unterzeichnet. Jede neue Gaspipeline bedeutet mehr Abhängigkeit! Mit diesem Thema wird sich der Bürgeranwalt des ORFs Mitte Juni beschäftigen. Geladen zum öffentlichen Gespräch sind die Gasleitungsplaner, die Gegner und die zuständigen Politiker, auch der ( nicht zuständige?) Umweltminister.

19. Mai, Online Petition

Wir haben die erste Hürde mit 200 Unterzeichnern genommen. Und dies alles ohne wesentliche Medienunterstützung. Nur weiter so !. Den aktuellen Stand findet ihr hier.

14. Mai, TGL, Salzburg
13. Mai, CO2 Abscheidung und Lagerung, Deutschland

Die Stromkonzerne wollen ihren Kohlekraftwerken ein grünes Mäntelchen umhängen. Deshalb behaupten sie, in Zukunft das CO2 ihrer Kraftwerke endlagern zu wollen. Ob die unerprobte Technik zur CO2-Abscheidung und unterirdischen Speicherung („CCS“) funktioniert, weiß niemand. Deshalb wollen die Konzerne die langfristigen Risiken loswerden. Geht es nach ihnen, soll die Allgemeinheit und damit die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für die unabsehbaren Folgekosten gerade stehen und die Betreiber lediglich für 30 Jahre die Haftung übernehmen ! mehr...

Aktionen

21. April 2009, Graz: Häuser sanieren statt Oligarchen sanieren!

Trotz der geringen Auslastung der Gaskraftwerke in Europa setzen SPÖ und ÖVP in der steirischen Landesregierung auf den Bau weiterer Gas-Großanlagen statt in die volkswirtschaftlich weit günstigeren erneuerbaren Energieträger und thermische Sanierungskonzepte zu investieren. Um gegen das Mega-Gaskraftwerk in Mellach südlich von Graz zu protestieren und auf die ungeheure Geldverschwendung aufmerksam zu machen, ging im Landhaushof ein Gaseuros-Regen nieder. mehr...

13. März 2009, Mellach: Blockade der Baustelle Mellach II

Warum investiert man in der Steiermark in die Erzeugung von 44 Millionen(!) Tonnen Treibhausgase, fragten sich Aktivisten von GLOBAL 2000 und den Steirischen und Grazer Grünen bei einer Protestaktion gegen den geplanten Bau des 800-MW-Gaskraftwerks Mellach. Eine durchschnittliche österreichische Autofahrerin (Mittelklassewagen) müsste 590.000 Jahre alt werden, um diese Menge an klimaschädlichem CO2 zu produzieren. mehr...

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aktuelles/start.txt · Zuletzt geändert: 27.02.2010 20:13 von Eitzenberger Thomas     Nach oben